Was fehlt? das oder dass?

Gap-fill exercise

  
Fill in all the gaps, then press "Check" to check your answers. Use the "Hint" button to get a free letter if an answer is giving you trouble. You can also click on the "[?]" button to get a clue. Note that you will lose points if you ask for hints or clues!
Um Jahr 1500 lebte in Merseburg ein Bischof. Er hieß Thilo von Trotha. Der Bischof war ein jähzorniger Mann. Wenn er in Wut geriet, war er sehr böse zu anderen Menschen. Einmal kam der Bischof ärgerlich von der Jagd. Wetter bei der Jagd war schlecht und er hatte kein Reh geschossen. machte ihn wütend. Er ging in Schlafzimmer und zog sich um. Am Ende wollte der Bischof seinen kostbaren Ring aufsetzen. Er hatte ihn am Morgen auf Fensterbrett gelegt, doch der Ring war nicht mehr da. Wütend fragte der Bischof seinen Diener Johannes, wo der Ring wäre. Der alte Johannes konnte ihm nicht sagen. Da rief der Bischof: „Du hast meinen Ring gestohlen! Du bist ein Dieb!“ Johannes versicherte dem Bischof, nicht wahr wäre. Aber machte den Bischof noch zorniger. Er ließ den armen Johannes in den Turm werfen. Immer wieder rief Johannes, er den Ring nicht gestohlen hätte. Aber der Bischof glaubte ihm nicht. Der Ring aber blieb verschwunden.
Ulrich, derJäger des Bischofs, wollte die Tochter von Johannes zur Frau, aber Johannes wollte nicht. verärgerte Ulrich sehr. Er hatte einen zahmen Raben, der sprechen konnte. Ulrich brachte ihm heimlich die Worte: „Hans, Dieb“ bei. Dann ließ er den Raben auf dem Schlosshof umherspringen. Die Leute hörten, der Rabe „Hans, Dieb“ rief. Sie glaubten nun auch, Johannes ein Dieb wäre. Der alte, treue Diener wurde zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Viele Jahre vergingen. Eines Nachts gab es einen starken Sturm. Dach des Schlosses wurde beschädigt. Am nächsten Morgen kamen die Dachdecker. Unter einem Dachbalken fanden sie ein Rabennest und in dem Nest den Ring des Bischofs! Ein Rabe hatte den Ring damals vom Fensterbrett weggenommen und in Nest getragen. Johannes war unschuldig hingerichtet worden! machte den Bischof sehr traurig. Er konnte nicht glauben, er seinen treuen Diener zu Unrecht hingerichtet hatte. Er ging nie mehr zur Jagd und er war nie wieder jähzornig. Zur Erinnerung an Geschehene ließ er am Dom und am Schloss ein Wappen anbringen. Wappen zeigte einen Raben mit einem Ring im Schnabel. Außerdem befahl der Bischof, man auf dem Schlosshof einen Käfig mit einem Raben aufstellen sollte. Seitdem ist ein Brauch, auf dem Schlosshof in Merseburg immer ein Rabe im Käfig zu sehen ist. Er soll uns ermahnen, wir nie vorschnell einen Menschen verurteilen dürfen.